Winterreise mit Martin F. Lechleitner Stadtsaal Landeck

Unsere Winterreise im winterlichen Tirol, im Rahmen des Festivals „Horizonte“ und im Stadtsaal Imst fand vor vollen Häusern statt. Das Lied lebt dort, wo es den Menschen nahekommen darf, wo Veranstalter mit Sinn für diese intime Kunstform sich trauen, diese Begegnung zu ermöglichen. Konzertpremiere für meinen Hammeflügel von Joseph Simon, Wien um 1830.

F. Gratl in der Tiroler Krone vom 20.2.25: „Lechleitner ist ein hervorragender Liedinterpret, gestaltet immer textdeutlich und im Ausdruck wendig, intelligent und stimmtechnisch auf hohem Niveau. Annette Seiler (…) ist keine Pianistin, die auch Lied begleitet- nein, sie ist eine ideale Liedbegleiterin mit großartigen pianistischen Fähigkeiten und reicher Hammerklavier- Erfahrung. Die Mischung zwischen der leichten, wandlungsfähigen Stimme Lechleitners und dem farbenreichen Klavier war ideal, Schuberts „schauriger“ Liederzyklus geriet zur anrührenden und überwältigenden Innenschau (…).“

Heimspiel in „meinem“ lieben musikmuseum Innsbruck, dem Ort, an dem der wunderbare Graf- Flügel von 1835 steht und wo ich die Fortsetzung meines Mendelssohn- Projekts realisieren darf. Den Präludien und Fugen Op. 35 von Felix Mendelssohn-Bartholdy habe ich Präludien und Fugen aus Bachs wohltemperiertem Klavier gegenübergestellt. Mendelssohns Werken merkt man an, dass Bach bei ihm nicht nur Augen und Ohren durchlaufen hat, sondern auch seine Hände. So sollte das Konzertprogramm eine Idee davon vermitteln, wie Mendelssohn auf den Klavieren seiner Zeit Bach gehört und gefühlt haben mag, und seine großartige romantische Weiterentwicklung von Präludium und Fuge auf einem Instrument seiner Zeit hörbar machen.

Am 4.10. war ich eingeladen, mit meinen lieben Kollegen Stefan Zenkl (Bassbariton) und Maria Kubizek (Violine) Werke aus der Schatzkammer des Archivs der Gesellschaft der Musikfreunde zu präsentieren, darunter einige interessante Entdeckungen. Dabei spielte ich zwei verschiedene Bösendorfer- Flügel, einen Ignaz Bösendorfer von 1834 und  einen Ludwig Bösendorfer von 1874. Beides großartige Instrumente, an deren Unterschiedlichkeit das Publikum die klanglich technische Entwicklung von Klavieren im 19. Jahrhundert mitvollziehen konnte.  

BEETHOVEN UND DIE FRAUEN –
BRIEFE, LIEDER UND KLAVIERMUSIK
DES JAHRESREGENTEN

Was hat es mit dem Geheimnis um die unsterbliche Geliebte auf sich? Und wer war Elise? Frauen spielten im Leben von Ludwig van Beethoven eine große Rolle. Obwohl äußerlich unattraktiv übte er
auf das weibliche Geschlecht eine große Anziehung aus. Der Konzertabend lässt uns eintauchen in das Wien des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts, wo der Komponist und Pianist lebte und arbeitete.

19.06.2021
SAMSTAG, 18.30 & 20.00 UHR
KATHARINA LINS-SAAL, ZAMS

Eintritt nur mit Registrierung: € 17,00
Jugendliche unter 18 Jahre frei
Nur Abendkasse, Kein Vorverkauf – Geimpft, getestet, genesen

Es gibt sie, und noch viel zu wenige von uns Musikern wissen es: Klaviaturen, die Händen mit kleineren Spannweiten etwas entgegenkommen. Das Internationale Stretto Piano Festival online auf MUSAE zeigt in den nächsten Tagen 17 Konzerte, die Pianist*innen rund um den Globus auf Flügeln mit verkleinerten Klaviaturmensuren (6.0 bzw. 5.5) eingespielt haben.
 
Sirius6.0_vs_Yamaha original_SM2021-05-14_liz Kopie
 
Ich freue mich, auf Einladung von Prof. Ulrike Wohlwender ein Konzert auf Sirius 6.0 , dem ersten Flügel an einer europäischen Musikhochschule (HMDK Stuttgart) mit verkleinerter Mensur, auf dem stretto piano festival zu präsentieren und die Pionierarbeit der Protagonist*innen in USA und Australien (PASK) weiterzutragen.
 
Informationen zum Stuttgarter Projekt gibt es hier auf youtube.
 
Ab 20.5. sind drei Konzerte online zu erleben:
Annette Seiler (Davidsbündlertänze)
Silvia C. Molan (Brasilian Contrasts)
Sophia Weidemann (Händel/Brahms)
 
Tickets für die Konzerte gibt’s für 5 $, 15 $, 25$ … – jede/r kann selbst entscheiden.
Alle Recitals können auch nach den Premieren gebucht bzw. weiterhin angesehen werden.
 
 
 
 

… es ist schon ein seltsames Gefühl, am letzten möglichen Tag vor einem neuerlichen Lockdown nochmals ein Konzert in Deutschland zu spielen. Am Sonntag, 1. November um 17 Uhr sind Anne Schuldt und ich in der Johanniskirche Braunschweig auf Einladung des dortigen Richard- Wagner- Verbands mit Liedern und Klavierstücken von Richard Strauss und Ludwig Thuille zu hören. Kulturveranstaltungen waren in den vergangenen Monaten aufgrund der Hygienekonzepte und der Disziplin jener Menschen, die das Liveerlebnis schätzen und erhalten wollen, sehr selten Ausgangspunkt von Corona- Clustern. Daher schmerzt dieses „Zum letzten Mal“ auf unbestimmte Zeit besonders….

Am 10.2. bin ich mit einem Klavierabend zu Gast in Münster. Abgesehen von der Vorfreude, einen weiteren Graf- Flügel in wunderbarem Ambiente bespielen zu dürfen, bin ich sehr neugierig auf Münster, wo ich mich auch auf die Spuren der Dichterin Annette von Droste- Hülshoff begeben möchte, die 1797 (im Geburtsjahr Schuberts) bei Münster das Licht der Welt erblickte und zu den bedeutendsten deutschsprachigen Dichtern des 19. Jahrhunderts gehört.

Auf dem Programm stehen Werke von Schumann und Mendelssohn Bartholdy.

Programm Erbdrostenhofkonzert Münster