
Zum Beethovenjahr 2027: Zeitgenossinnen vor den Vorhang!



Unsere Winterreise im winterlichen Tirol, im Rahmen des Festivals „Horizonte“ und im Stadtsaal Imst fand vor vollen Häusern statt. Das Lied lebt dort, wo es den Menschen nahekommen darf, wo Veranstalter mit Sinn für diese intime Kunstform sich trauen, diese Begegnung zu ermöglichen. Konzertpremiere für meinen Hammeflügel von Joseph Simon, Wien um 1830.
F. Gratl in der Tiroler Krone vom 20.2.25: „Lechleitner ist ein hervorragender Liedinterpret, gestaltet immer textdeutlich und im Ausdruck wendig, intelligent und stimmtechnisch auf hohem Niveau. Annette Seiler (…) ist keine Pianistin, die auch Lied begleitet- nein, sie ist eine ideale Liedbegleiterin mit großartigen pianistischen Fähigkeiten und reicher Hammerklavier- Erfahrung. Die Mischung zwischen der leichten, wandlungsfähigen Stimme Lechleitners und dem farbenreichen Klavier war ideal, Schuberts „schauriger“ Liederzyklus geriet zur anrührenden und überwältigenden Innenschau (…).“


Auf unserer neuen CD „Seliges Vergessen“ präsentieren Mezzosopranistin Anne Schuldt und ich neben den berühmten Gilm- Liedern Op. 10 von Richard Strauss auch weniger bekannte, aber dennoch hörenswerte Lieder und Klavierstücke seines Freundes Ludwig Thuille. Die CD wird am Fr 19. Januar 24 auf Ö1 vorgestellt: https://oe1.orf.at/programm/20240119/746523/Intrada-Oesterreichs-Musizierende-im-Portraet
Ludwig Thuille: Capriccio Op. 33,3 https://open.spotify.com/intl-de/track/0xxv6a9XcAnD1ctGMNIMDN?si=bfd27a135e5744a9
Ludwig Thuille: Waldeinsamkeit (Leuthold) Op. 12, Nr. 1 https://open.spotify.com/intl-de/track/20C8kAoBgR6oeExNxxHMK1?si=2351cd0f83ce4e37
Zur Wiedereröffnung des Wien- Museums wurde Grillparzers Bösendorfer- Flügel von Albrecht Czernin wunderbar restauriert. Ein Erlebnis in handwerklicher Ausführung und Klang. An der Hörstation am Grillparzer- Zimmer ist er nun zu hören: 3 Bagatellen aus Op. 33 von Ludwig van Beethoven durfte ich im November mit Unterstützung von Tonmeister Florian Rabl dort aufnemen.







Heimspiel in „meinem“ lieben musikmuseum Innsbruck, dem Ort, an dem der wunderbare Graf- Flügel von 1835 steht und wo ich die Fortsetzung meines Mendelssohn- Projekts realisieren darf. Den Präludien und Fugen Op. 35 von Felix Mendelssohn-Bartholdy habe ich Präludien und Fugen aus Bachs wohltemperiertem Klavier gegenübergestellt. Mendelssohns Werken merkt man an, dass Bach bei ihm nicht nur Augen und Ohren durchlaufen hat, sondern auch seine Hände. So sollte das Konzertprogramm eine Idee davon vermitteln, wie Mendelssohn auf den Klavieren seiner Zeit Bach gehört und gefühlt haben mag, und seine großartige romantische Weiterentwicklung von Präludium und Fuge auf einem Instrument seiner Zeit hörbar machen.



Am 4.10. war ich eingeladen, mit meinen lieben Kollegen Stefan Zenkl (Bassbariton) und Maria Kubizek (Violine) Werke aus der Schatzkammer des Archivs der Gesellschaft der Musikfreunde zu präsentieren, darunter einige interessante Entdeckungen. Dabei spielte ich zwei verschiedene Bösendorfer- Flügel, einen Ignaz Bösendorfer von 1834 und einen Ludwig Bösendorfer von 1874. Beides großartige Instrumente, an deren Unterschiedlichkeit das Publikum die klanglich technische Entwicklung von Klavieren im 19. Jahrhundert mitvollziehen konnte.

BEETHOVEN UND DIE FRAUEN –
BRIEFE, LIEDER UND KLAVIERMUSIK
DES JAHRESREGENTEN
Was hat es mit dem Geheimnis um die unsterbliche Geliebte auf sich? Und wer war Elise? Frauen spielten im Leben von Ludwig van Beethoven eine große Rolle. Obwohl äußerlich unattraktiv übte er
auf das weibliche Geschlecht eine große Anziehung aus. Der Konzertabend lässt uns eintauchen in das Wien des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts, wo der Komponist und Pianist lebte und arbeitete.
19.06.2021
SAMSTAG, 18.30 & 20.00 UHR
KATHARINA LINS-SAAL, ZAMS
Eintritt nur mit Registrierung: € 17,00
Jugendliche unter 18 Jahre frei
Nur Abendkasse, Kein Vorverkauf – Geimpft, getestet, genesen
… es ist schon ein seltsames Gefühl, am letzten möglichen Tag vor einem neuerlichen Lockdown nochmals ein Konzert in Deutschland zu spielen. Am Sonntag, 1. November um 17 Uhr sind Anne Schuldt und ich in der Johanniskirche Braunschweig auf Einladung des dortigen Richard- Wagner- Verbands mit Liedern und Klavierstücken von Richard Strauss und Ludwig Thuille zu hören. Kulturveranstaltungen waren in den vergangenen Monaten aufgrund der Hygienekonzepte und der Disziplin jener Menschen, die das Liveerlebnis schätzen und erhalten wollen, sehr selten Ausgangspunkt von Corona- Clustern. Daher schmerzt dieses „Zum letzten Mal“ auf unbestimmte Zeit besonders….