ist er da- mein Hammerflügel von Joseph Simon. Ein Instrument von ca 1830, auf dem man das gesamte romantische Repertoire spielen kann. Mein Dank gilt den großartigen Restauratorinnen in der Werkstatt von Donatella Degiampetro in Florenz. Und der einzigen Firma, die dieses Instrument unbeschadet über wildeste Stiegen in mein Zuhause bringen konnte: Michael Garber und seinen Mannen aus Innsbruck. Wie man sieht, war selbst der Himmel über Florenz an diesem Tag zufrieden (Blick von der Brunelleschi- Kuppel).

Auf die Müllerin folgt am Freitag, 22.11. um 20 Uhr im Haus der Musik Innsbruck der zweite Teil unserer Schubert- Trilogie, die Winterreise   

Stefan Zenkl, mein lieber langjähriger Reisegefährte im Reich der Lieder und großartiger Bariton, wird mit mir durch Eis und Nacht und Graus wandern, von bunten Blumen träumen und zum Schluss die Leier drehen.

Und noch ein anderer, adliger Freund ist mit von der Partie: der alte Graf aus den Tiroler Landesmuseen.

Herzliche Einladung!

Stefan Zenkl

In dieser Konzertsaison geht für mich ein langgehegter Wunsch in Erfüllung: alle drei Liederzyklen von Franz Schubert mit wunderbaren Sängern und auf Klavieren der Schubertzeit zu musizieren.

Start ist am  Mittwoch 16.10.2019 um 20 Uhr im Großen Saal Haus der Musik Innsbruck mit der Schönen Müllerin:

Daniel Johannsen, Tenor und Annette Seiler, Hammerflügel von Johann Gröber der Tiroler Landesmuseen.

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Tiroler Tageszeitung 18102019

Tiroler Tageszeitung vom 18.10.19

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Copyright Foto Johannsen: Annette Friedel

Konzerte in Riedlingen, der kleinen schwäbischen Stadt an der Donau, in der der berühmte Wiener Klavierbauer Conrad Graf geboren wurde, sind was Gastfreundschaft und Begeisterungsfähigkeit des Publikums betrifft kaum zu überbieten.

Noch dazu spiele ich am morgigen Samstag mit zwei absolut hochkarätigen Kollegen, Stefania Neonato und Wolfgang Brunner, Klaviermusik für 2-6 Hände. So schön kann das Leben als Musikerin sein! Das Konzert um 20 Uhr ist bereits ausverkauft.

Johann Vesque von Püttlingens (1803-1883) „Die Heimkehr“ auf Texte von Heinrich Heine war am 29.9. im Ferdinandeum Innsbruck in Ausschnitten zu hören. Studierende der Lied- und der Sprachgestaltung des Tiroler Landeskonservatoriums ließen Heines Lyrik in ihrer ganzen Bandbreite von Sarkasmus bis zu tiefem Ernst in einer kurzweiligen halbszenischen Bühnenfassung lebendig werden. Die künstlerische Leitung hatten Hildegard Starlinger und ich, ganz im Sinne des Ausstellungsmottos „Stereotypen…“. Mitwirkende: Lea Bodner, Theano Dimitri, Matthias Kofler, Veronika Mair, Clarin Merk, Lena Obexer, Benjamin Purrner, Felix Rathgeb, Johanna Strickner. Bravi!!!

 

…meine neue CD mit Klavierwerken von Robert Schumann auf dem Hammerflügel von Conrad Graf der Tiroler Landesmuseen.

Die CD enthält eine Ersteinspielung der Davidsbündlertänze Op. 6 auf Hammerklavier. Bei Schumanns Toccata Op. 7 sollte für mich das freudige und rhythmisch innovative Element dieser Musik im Vordergrund stehen. Citius und altius ohne fortius… Die Fantasiestücke Op. 12 begleiten mich nun schon viele Jahre und bei vielen Anlässen. Zeit, sie nochmals ganz neu zu studieren. Die ältesten Noten dieser Stücke in meinem Fundus stammen übrigens von meinem Großvater aus dem Jahr 1929.

Herzlichen Dank an den Ermöglicher und meinen Produzenten Franz Gratl, Tonmeister Christian Starke, Klavierbaumeister Robert Brown und jene, die mein Üben im Museum mehr oder weniger geduldig begleitet haben. Über all die Begegnungen beim Üben im Museum- von skurill bis inspirierend- werde ich irgendwann eine Doku drehen!

 

 

Was könnte besser zu einer Ausstellung mit dem Titel „Stereo- Typen. Gegen die musikalische Mono- Kultur“ passen als Lieder? Undenkbar im Mono, erst lebendig im Dialog zwischen Stimme und Klavier.  Die sehens- und vor allem erlebenswerte Ausstellung zum Jubiläum des Innsbrucker Musikvereins findet bis Anfang Oktober in den Tiroler Landesmuseen Innsbruck statt. Meine Studierenden Sarah Mair (Mezzosopran) und Clarin Merk (Klavier) musizierten zur Ausstellungseröffnung am 26.4. Lieder  von Schubert mit dem Hammerflügel von Johann Gröber (1825).

Mit einem Salon im „Raum für Musik“ setzte ich meine diesjährige Schubertiade am 2.5. fort. Besonders freut mich, dass die Idee, junge Talente (Liedduo Veronika Mair, Sopran und José Gutierrez Hernandez) und erfahrene Musiker zusammen und ins Gespräch zu bringen, geklappt hat. Herzlichen Dank an den wunderbaren Klarinettisten Peter Rabl. Für mich war´s ein Heimspiel: Schuberts Impromptus D 935 auf dem Flügel von Conrad Graf (1835).

Mittwoch 30.5. um 15.30 Uhr öffentliche Liedprobe mit einem der interessantesten Liedinterpreten unserer Zeit, Daniel Johannsen und natürlich ganz viel Schubert. 

 

 

 

 

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Hier ein paar Eindrücke vom letzten Konzert, das Maria Erlacher (Sopran) und ich in Riedlingen gaben. Wir freuen uns sehr, dass wir am Samstag,  21.4. 2018 wieder dort zu Gast sind. Auf dem Programm „Tanz im Mondscheinhaus“ stehen Lieder und Klavierstücke von Komponisten, die Conrad Graf im Mondscheinhaus in Wien besuchten und seine Instrumente spielten: C.u.R. Schumann, F. Chopin, F. Schubert und  F. Liszt. Wer kommen möchte, sollte baldigst Karten reservieren.